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Indien kämpft ums Überleben

Verarmte Familien drohen wegen Corona zu verhungern – bitte helfen Sie!

„Bevor uns Corona tötet, verhungern wir.“

Es ist nicht das Virus, das Anando* Angst  macht. Es ist die Tatsache, dass er in wenigen Tagen nicht  mehr weiß, wovon seine Familie leben soll. Der 35-Jährige ist einer von unzähligen Tagelöhnern in Indien, denen durch die Ausgangssperre von heute auf morgen die Chance genommen wurde, wenigstens ein wenig Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen.

„Wir haben nichts mehr zu essen, was soll nur aus meinen Kindern werden?“ Der verzweifel- te Familienvater hatte Angst. Nicht vor einer Infektion mit Corona, sondern dass seine hungernden Söhne immer schwächer werden und ihnen selbst zum Weinen die Kraft fehlt. Millionen Menschen teilen Anandos Angst. Für die jetzt arbeitslosen Tagelöhner und Wanderarbeiter, Slumbewohner und Obdachlose, die Alten und die Kranken geht es jetzt ums nackte Überleben.

Zum Glück erfuhr Anando von den Missions- brüdern des heiligen Franziskus, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens versuchen, die ärmsten Menschen im Norden und Nordosten Indiens vor dem Hungertod zu retten.

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Weg von der Straße, hinein ins Klassenzimmer

Eine Vorschule für die Kinder in Ghana

„Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“  (Franz von Assisi)

Unsere Missionsstation in Kwasibuokrom im Nordwesten von Ghana ist ein hoffnungsvoller Ort für die Menschen aus der Region, in denen Armut und Perspektivlosigkeit allgegenwärtig ist. Mit harter Arbeit und Liebe zu den Menschen bauten die Missionsbrüder 2013 eine Handwerksschule auf, in der Jugendliche aus dem Dorf und der Umgebung einen Beruf erlernen können. Unser Ausbildungszentrum und neue Bildungsprogramme sind für viele Menschen zu einem Licht-, Hoffnungs- und Lebensmittelpunkt geworden.

Wir müssen uns ganz dringend auch um die kleinen Kinder kümmern. Etwa 600 bis 700 Mädchen und Jungen leben in Kwasibuokrom und Umgebung ohne Vorschule. Ihnen möchten wir endlich die Chance bieten, so früh wie nur möglich ihre Potenziale und ihre Begeisterung fürs Lernen auszuleben. Die Eltern bringen uns großes Vertrauen entgegen, denn sie wissen, dass ihre Kinder eine sichere und hervorragende Bildungseinrichtung in unserem Ausbildungszentrum besuchen können, wenn die Vorschule fertig gestellt ist.

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Lasst uns eine Schule bauen

Ein ganzes Dorf träumt von einer ­besseren Zukunft

Obwohl es das indische Gesetz vorschreibt, haben Millionen Kinder noch nie eine Schule besucht – sie lernen nicht lesen, schreiben und können selbst einfache Rechenaufgaben nicht lösen. ­Besonders in den ländlichen Gebieten geht oft kein Kind zur Schule, wie in Orlong Hada.
Denn in dem nordostindischen Dorf war es selbstverständlich, dass Kinder auf den Feldern mitarbeiten statt zur Schule zu gehen. Wir versuchten das scheinbar Unmögliche möglich zu machen: In unserem Franziskus-Zentrum richteten wir eine provisorische Schule ein und wollten die Eltern davon überzeugen, ihre Kinder zur Schule zu schicken.
Drei Monate haben wir wichtige Überzeugungsarbeit geleistet und es geschafft: 28 Kinder besuchen seit Eröffnung im März unsere Schule – und viele Eltern in den umliegenden Dörfern warten darauf, ihre Kinder für das kommende Schuljahr anzumelden. Ein großartiger Erfolg!

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Missionsbrüder des heiligen Franziskus
Missionshaus Bug
Schlossstraße 30
96049 Bamberg

 

Telefon (09 51) 5 62 14
Telefax (09 51) 5 52 45


E-Mail: bug.cmsf@t-online.de